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Nachhaltigkeit ist längst kein Imagethema mehr - sie ist eine regulatorische Anforderung, ein Investitionskriterium und ein echter Wettbewerbsvorteil. Wir zeigen, wie.
Die EU-Taxonomie, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Deutschland und vergleichbare Regelwerke in Österreich und der Schweiz haben die Nachhaltigkeit vom freiwilligen Engagement zur Pflichtübung gemacht. Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen heute nachweislich Auskunft über ihre ESG-Kennzahlen geben.
Gleichzeitig entsteht eine echte Marktchance: Unternehmen, die Kreislaufwirtschaft nicht als Compliance-Aufgabe, sondern als Geschäftsmodell-Innovation begreifen, schaffen neue Einnahmequellen, senken Materialkosten und stärken ihre Marke. Unser Seminar vermittelt beides: die Pflicht-Seite und die Chancen-Perspektive.
Welche Unternehmen sind ab wann betroffen? Welche Kennzahlen müssen erfasst werden? Wie bauen Sie ein pragmatisches ESG-Reporting auf, das Ihrer Organisation nutzt - und nicht nur Bürokratie erzeugt?
Von der linearen zur zirkulären Wertschöpfung: Produkt-als-Service-Modelle, Remanufacturing, Materialkreisläufe schliessen - mit konkreten Beispielen aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor.
Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette: Was muss dokumentiert werden? Wie führen Sie Lieferanten-Audits durch? Welche digitalen Tools helfen bei der Umsetzung?
Wie beeinflussen ESG-Ratings die Kapitalkosten? Was erwarten Banken, Versicherungen und institutionelle Investoren? Und wie verbessern Sie Ihr Rating strategisch - nicht kosmetisch?
Scope 1, 2 und 3 Emissionen verstehen und messen. Carbon Accounting, Science Based Targets und praktische Reduktionspfade für mittelständische Unternehmen.
Greenwashing vermeiden, Glaubwürdigkeit aufbauen: Wie kommunizieren Sie Ihre Nachhaltigkeitsleistung intern und extern - authentisch, messbar und EU-konform?
Unsere Kreislaufwirtschafts-Seminarwoche findet in Florenz statt - einer Stadt, die seit dem 14. Jahrhundert zeigt, wie kultureller Reichtum und Ressourcenbewusstsein zusammengehen können. Die historische Bausubstanz, das handwerkliche Erbe und die mediterrane Lebensweise bilden einen stimmigen Rahmen für das Nachdenken über nachhaltige Systeme. Lernen mit Kontext.
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Oktober 2026 · Florenz, Italien · 2 freie Plätze